Hier befinden sich die prokektunabhngigen Einstellungen:

"Threads" legt fest, wie viele Threads FIW benutzt frs einfgen/laden. Eine hhere Nummer erhht die Einfgegeschwindigkeit (abhngig von der Anzahl der eingehenden Verbindungen, die der Freenet-Node erlaubt), aber kosten mehr Systemressourcen. Der Standardwert ist 20.

"Minimale FEC-Dateigre" betrgt standardmig 1048576 (1 Megabyte) und gibt die kleinste Dateigre an, die FEC-codiert wird (als Splitfile - alle kleineren Dateien werden als ein Teil eingefgt). Wenn Sie gar kein FEC verwenden wollen, geben Sie hier einen besonders hohen Wert (wie 123456789 - etwa 1 Gigabyte) hier ein. In frheren Versionen war dieser Wert 512 KB, aber nachdem alle anderen Programme auch 1 Megabyte benutzen, habe ich diesen Wert gendert (ab Freenet 0.5.1 ist es immer mglich, 1MB groe Dateieteile im "Datastore" zu speichern, unabhngig, wie gro er ist). Dieser Wert ist zugleich auch auch die maximale Containergre - jeder Versuch, einen Container einzufgen, der (gepackt) grer als dieser Wert ist, verursacht einen Fehler.

"Kein FEC verwenden fr Erweiterungen" gibt durch Leerzeichen begrenzte Dateierweiterungen an (standardmig txt htm html) an, die nicht FEC-codiert werden. Wenn eine dieser Dateien trotzdem codiert werden soll, kann dies durch "usefec.dateiname.html=true" in der fec.ini im .fiw-Unterordner des Projekts angegeben werden. Um andererseits eine Datei von der FEC-Codierung auszuschlieen, kann man "usefec.dateiname.erw=false" angeben (dabei statt dateiname.erw bzw. dateiname.html den Dateinamen angeben).

"Test-Einfgungen berprfen" ist gewhnlich deaktiviert. Die meisten Leute benutzen Test-Einfgungen um zu prfen, ob die Seite okay aussieht, nicht um zu testen, ob Freenet und FIW funktionieren. Deshalb sind diese Prfungen in der Regel berflssig. Wenn beim Einfgen Probleme auftreten, kann man diese Option deaktivieren und einen Test-Einfgevorgang laufen lassen, um den Fehler einzugrenzen.

Die nchste Option, "Bei Test-Einfgungen keine FEC-Splitfiles einfgen", ist standardmig aktiv. Normalerweise sind Splitfilesnicht ntig, um das Seitenlayout zu berprfen, wodurch man den Test noch etwas verkrzen kann, undem man die Splitfiles nicht mit einfgt.

"URLs fr Test-Einfgungen ndern" fgt "htl0test&" in jeden URL ein, wenn dieser bei einem Test-Insert erzeugt wird. So wird, wenn jemand die neueste Edition besucht (und Ihr Node permanent ist), die Test-Edition beim Prfen des ActiveLinks nicht nach auen verbreitet Benutzer eines transienten Freenet-Nodes knnen diese Option deaktivieren -- allerdings fllt mir kein guter Grund ein, dies zu tun.

"Socket Timeout" gibt an, wie lange eine Socketverbindung inaktiv sein darf, bevor sie als "defekt" angesehen und die Anfrage auf einem neuen Socket wiederholt wird. Null wird als "unendlich" interpretiert. Der Standardwert ist "300000" (5 Minuten).

"SHA1 anstelle von MD5 verwenden" verwendet SHA1-Prfsummen anstelle von MD5-Prfsummen. Dies ist sicherer; allerdings bewirkt eine nderung dieser Option, dass alle Sites komplett neu eingefgt werden, nachdem die "Fortschritt-Speicherdatei" eben diese Prfsummen speichert.

"Standardprioritt fr Dateien" legt fest, welche Prioritt Dateien normalerweise haben sollen. Dateien mit niedrigerer Prioritt werden zuerst eingefgt. Dateien mit Prioritt grer als 10 werden nach dem "Mapfile" eingefgt (ihre CHK-Keys werden nach dem Einfgen aller Dateien mit hherer Prioritt generiert). Prioritten fr einzelne Dateien knnen auf der "Parser-Einstellungen"-Seite eingestellt werden. Der Standardwert ist 4.

"Maximale Thread-Wartezeit (Sekunden)" gibt an wie lange ein inaktiver Thread am Leben gehalten werden soll, bevor er zerstrt wird. 0 wird als unendlich interpretiert, -1 als "gar nicht.". Wenn der Einfgevorgang fertig ist, werden alle Threads ohnehin beendet. Der Standardwert ist 60 (eine Minute)

Die folgenden Einstellungen heien "Einstellungen fr Freaks". weil es normalerweise keinen Grund gibt, sie zu verndern - auer den Insert zu "tunen" und dabei die Verlsslichkeit zu reduzieren. Die Standardwerte stehen in eckigen Klammern - da manche in frheren Versionen gendert wurden, berprfen Sie bitte, dass sich alle Werte auf den Standardeinstellungen befinden.

"Eingefgte Dateien durch Abrufen berprfen" versucht, alle eingefgtrn Dateien wieder abzurufen. Jede Datei wird zweimal abgerufen: Das erste Mal direkt nach dem Einfgen, das zweite Mal nachdem alle Dateien eingefgt wurden. Wenn das Abrufen einer Datei fehlschlgt, wird der Einfgevorgang wiederholt - wenn er beim zweiten Mal fehlschlgt, im nchsten Einfgeversuch.

"Versuche beim Einfgen" gibt an, wie oft ein Einfgevorgang wiederholt wird, wenn der Fehler "RouteNotFound" (Route nicht gefunden) auftritt. Wenn nach so vielen Fehlversuhen nochmal ein Fehler auftritt, wird der Einfgevorgang unterbrochn und 1 Minute spter nochmal versucht.

"Versuche beim Abrufen" gibt an, wie oft ein Abrufevorgang wederholt wird, wenn der Fehler "RouteNotFound" auftritt. Weitere Fehler haben dieselbe Wirkung wie bei der letzten Option.

"HTL-Erhhung beim Abrufen" gibt an, wie viel die HTL beim Abrufen hher gewhlt wird als beim Einfgen. Nachdem Freenets Routingverfahren recht zufllig ist, ist es recht wahrscheinlich, dass beim ersten Abrufen eine hhere HTL ntig ist als beim Einfgen. Wenn Sie beim Abrufen hauptschlich RNF Fehler bekommen (und Sie diese nicht auch beim Einfgen bekommen... - sonst ist Freenet wieder mal instabil), verringern Sie diesen Wert - wenn Sie meistens DNF bekommen, erhhen Sie diesen Wert.

"Merken, welche Dateien erfolgreich eingefgt wurden" kann die Einfgevorgnge dramatisch beschleunigen - wenn die Dateien wirklich noch alle in Freenet sind. Wenn nicht, wird dies beim berprfen der Site bemerkt - und wenn Sie ohnehin wissen, dass die meisten nicht mehr verfgbar sind, knnen Sie den "Fortschrittstatus" auf der `Einfgen'-Seite per Hand lschen.

Beide "Lokalen Datenspeicer ... ignoriern"-Optionen sollten aktiviert sein, damit Sie ohne Probleme "ber" Test-Einfgungen einfgen knnen. Wenn dies deaktiviert ist, muss "Bei Test-Einfgungen Metadaten verndern" und "Bei Test-Einfgungen keine FEC-Splitfiles einfgen" aktiviert sein! Andererseits sorgt das neue Routing dafr, dass die Datei mglicherweise (wenn Sie einen permanenten Node haben) nur im lokalen Datenspeicher gespeichert wird, dieser aber nie abgerufen wird. Also diese Option besser *nicht* ndern.

"Bei Test-Einfgungen Metadaten verndern" verwendet eine undokumentierte Funktion von FProxy, um Key-Kollisionen von normalen Dateien mit Test-Einfgungen zu vermeiden. Allerdings ist das Ignorieren des lokalen Datenspeichers bei "normalen" Einfgungen die bessere Lsung fr dieses Problem. Dateien, die mit dieser Option eingefgt werden, knnen mglicherweise mit anderen Programmen als FProxy (oder sogar mit neueren Versionen von FProxy) nicht mehr abgerufen werden!
